Kantonale Initiative Genf, 27. März 2014

Der Ständerat gibt der Initiative keine Folge 10. Dezember 2014

Der Nationalrat gibt der Initiative keine Folge 20. März 2015

Der genfer Grosse Rat verabschiedet einstimmig die Resolution R 731 am 27. März 2014. Diese kantonale Initiative  wünscht minimale schweizweite Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft und wurde an die Bundesversammlung weitergeleitet.

http://www.ge.ch/grandconseil/data/pv/2014/PVMARS2014.pdf      (Seite 32)

http://www.ge.ch/grandconseil/data/texte/R00731.pdf

 

Initiative Ernährungssouveränität

Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle

Uniterre lanciert seine Initiative "Für Ernährungssouveränität"

Wir sind für Ernährungssouveränität

Wir sind für Ernährungssouveränität, weil wir alle bei Ernährungsfragen mitreden wollen.

Uniterre hat die Initiative zur Ernährungssouveränität in die öffentliche Debatte eingebracht, damit wir uns bei diesen wichtigen Fragen rund um unsere Ernährung und Landwirtschaft am politischen Entscheidungsprozess beteiligen können.

Wir wollen verantwortungsvoll und solidarisch auf die grossen Herausforderungen reagieren können und mit einer Ergänzung in der Verfassung erreichen, dass die Sorgen und Forderungen der Bevölkerung ernst genommen werden.

Wir wollen wissen, woher unser Essen kommt, wie es hergestellt wurde. Wir wollen eine bäuerliche lokale Landwirtschaft bevorzugen und eine vielfältige und GVO-freie Landwirtschaft erhalten. Wir wollen nicht auf Kosten von anderen Regionen und deren Bevölkerung leben und deshalb richten wir unsere Aufmerksamkeit auch auf die Nahrungsmittelimporte und –Exporte und auf die Exportsubventionen. Der Weltagrarbericht bringt es mit dem Satz „Weiter wie bisher ist keine Option“ auf den Punkt. Wir müssen die Fahrtrichtung ändern und umfassend umdenken, in vielerlei Hinsicht. Es geht um Wasser, Boden und Saatgut, es geht um ethische, moralische und soziale Werte, es geht um Handelsrechte, es geht um Gesetze und Normen und Transparenz– es geht um sehr viel!

Unsere Initiative kann nicht alle Probleme lösen, aber sie bietet die einzigartige Möglichkeit unsere Politik zu einem radikalen Wandel aufzufordern und dies mit unserer aktiven Einmischung. 

  icon Prospekt (362.29 kB)

 

Arbeitsbedingungen in der Landwirschaft, Schweiz

Les conditions de travail du personnel qui n'appartient pas à la famille de l'exploitant sont régies pas les contrats-types de travail cantonaux. Chaque canton à son propre contrat-type de travail avec des conditions qui peuvent fortement varier. Les contrats-types de travail ne sont pas contraignants, il peut y être dérogé par écrit. l'Union suisse des paysans USP et l'ABLA émettent des recommandations salariales:

icon Richtlöhne SBV 2018

icon Richtlöhne SBV 2017

icon Richtlöhne SBV 2016

icon Löhne, Arbeitszeiten etc. CH 2013

icon Tiefe Löhne in der Schweiz (unten), Schweizer Bauer 1er novembre 2008

icon Arbeitsbedingungen, Interview Ph. Sauvin, DLZ Juli 2008


Les travailleurs et travailleuses agricoles ne sont pas soumis à la Loi fédérale sur le Travail LTr.

 

La Plateforme pour une agriculture socialement durable demande un contrat-type de travail national contraignant (édicté par le Conseil Fédéral) ou une convention collective de travail nationale ainsi que la soumission du travail agricole à la Loi sur le Travail.

Un contrat-type de travail national demande un changement du Code des Obligations à son article 359 et par conséquence une intervention du Parlement.

Une convention collective de travail demande un accord entre partenaires sociaux, soit l'Union suisse des paysans USP et les représentants des travailleurs (syndicats).

Quelques documents :

icon Comparatif contrat-type de travail Genève et convention collective Valais 2005 (43 kB)

La Suisse n'a pas signé la convention internationale de l'OIT C184, adoptée en 2001, sur la sécurité et la santé dans l'agriculture, car l'absence de dispositions légales applicables aux travailleurs agricoles (Loi sur le Travail et convention collective de travail ou contrat-type de travail national) ne le lui permet pas !

NON AU SOMMET DES PILLEURS ET POLLUEURS À LAUSANNE !

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