Postulat Grosser Rat Waadt

Un postulat, déposé le 17 mars 2015 par 34 député-e-s, demande au Conseil d’Etat vaudois un rapport sur l’évolution des conditions de travail de la main d’œuvre salariée dans le secteur agricole depuis les années 2000 dans le canton de Vaud, en particulier sur l’évolution, la nature et les conditions du travail saisonnier, sur la féminisation des salarié-e-s dans ce secteur, sur les conséquences pour la santé de la très longue durée du travail, et sur les moyens qu’il entend mettre en œuvre pour mieux protéger cette santé, dans un secteur où, comme le qualifie le Tribunal fédéral, le travail est éprouvant.

icon postulat jmd icon statistiques Vaud

Ce postulat est traité en commission qui recommande à 5 voix contre 2 de ne pas le prendre en considération.

 icon rapport majorité postulat jmd icon rapport minorité postulat jmd icon Considérants Tribunal Fédéral du 10 juillet 2013

Le Grand-Conseil traite ce postulat dans sa séance du 30 juin 2015 et le rejette a 77 contre 44 voix. Voir aussi article 24H du 1er juillet 2015.

 

Interpellation Kantonsregierungen I

Die Plattform für eine sozial nachhaltige Landwirtschaft hat sich entschieden, alle Kantonsregierungen anzuschreiben mit der Aufforderungen sich den Arbeitsbedingungen der LandarbeiterInnen anzunehmen und die Normalarbeitsverträge zu verbessern.

 Auszug :

 " Wir wünschen es, was die Arbeitszeiten anbetrifft, dass Sie Beispiel an den Kanton Genf nehmen welcher 2013 die Arbeitszeit auf 45 Wochenstunden im Jahresdurchschnitt reduziert hat. Diese Arbeitszeit-reduzierung wurde von Bundesgericht am 10. Juli 2013 (4C_2/2013) gutgeheissen weil sie das Ziel verfolge, die Gesundheit der ArbeiterInnen zu schützen „welche eine physisch anstrengende Arbeit verrichten“. Was die Entlohnung betrifft, wünschen wir, dass Sie einen verbindlichen Mindestlohn von monatlich 3‘500.- festlegen.

 Wir ersuchen deshalb Ihre Regierung, alles zu unternehmen, um

 -       auf kantonaler Ebene:

 ·           den geltenden kantonalen Normalarbeitsvertrag zu verbessern und insbesondere die Mindestlöhne aufzuwerten und die Arbeitszeit auf einen Jahresdurchschnitt von 45 Wochenstunden zu reduzieren.

 -       auf Bundesebene:

 ·         den Bundesrat aufzufordern, in der Landwirtschaft einen verbindlichen nationalen Mindestlohn von 3‘500.- einzuführen;

·         den Bundesrat aufzufordern, einen nationalen Normalarbeitsvertrag für die Beschäftigten in der Landwirtschaft zu erlassen, nach dem Muster des Normalarbeitsvertrags für die Landwirtschaft des Kantons Genf; 

·         für die Unterstellung der Landarbeit unter das Arbeitsgesetz einzutreten.

 Abschliessend möchten wir festhalten, dass wir die Schwierigkeiten der landwirtschaftlichen Produktion durchaus kennen. Wir möchten aber mit diesem Schreiben konstruktive Lösungen mit allen Beteiligten vorantreiben. Wir stehen zu Ihrer Verfügung, Schritte zu unternehmen um die Arbeitsbedingungen der LandarbeiterInnen nachhaltig verbessern. Und wir zählen dabei auf Ihre Unterstützung und Ihren Willen, Verbesserungen der Arbeitsbedingungen der LandarbeiterInnen, welche wie bereits geschildert mit prekären und anstrengenden Arbeitsverhältnisse konfrontiert sind, festzulegen."

Bundesrat Johann Schneider-Ammann WBF wurde ebenfalls angeschrieben.

icon Musterbrief, Kantonsregierungen 

 

Kantonale Initiative Genf, 27. März 2014

Der Ständerat gibt der Initiative keine Folge 10. Dezember 2014

Der Nationalrat gibt der Initiative keine Folge 20. März 2015

Der genfer Grosse Rat verabschiedet einstimmig die Resolution R 731 am 27. März 2014. Diese kantonale Initiative  wünscht minimale schweizweite Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft und wurde an die Bundesversammlung weitergeleitet.

http://www.ge.ch/grandconseil/data/pv/2014/PVMARS2014.pdf      (Seite 32)

http://www.ge.ch/grandconseil/data/texte/R00731.pdf

 

Initiative Ernährungssouveränität

Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle

Uniterre lanciert seine Initiative "Für Ernährungssouveränität"

Wir sind für Ernährungssouveränität

Wir sind für Ernährungssouveränität, weil wir alle bei Ernährungsfragen mitreden wollen.

Uniterre hat die Initiative zur Ernährungssouveränität in die öffentliche Debatte eingebracht, damit wir uns bei diesen wichtigen Fragen rund um unsere Ernährung und Landwirtschaft am politischen Entscheidungsprozess beteiligen können.

Wir wollen verantwortungsvoll und solidarisch auf die grossen Herausforderungen reagieren können und mit einer Ergänzung in der Verfassung erreichen, dass die Sorgen und Forderungen der Bevölkerung ernst genommen werden.

Wir wollen wissen, woher unser Essen kommt, wie es hergestellt wurde. Wir wollen eine bäuerliche lokale Landwirtschaft bevorzugen und eine vielfältige und GVO-freie Landwirtschaft erhalten. Wir wollen nicht auf Kosten von anderen Regionen und deren Bevölkerung leben und deshalb richten wir unsere Aufmerksamkeit auch auf die Nahrungsmittelimporte und –Exporte und auf die Exportsubventionen. Der Weltagrarbericht bringt es mit dem Satz „Weiter wie bisher ist keine Option“ auf den Punkt. Wir müssen die Fahrtrichtung ändern und umfassend umdenken, in vielerlei Hinsicht. Es geht um Wasser, Boden und Saatgut, es geht um ethische, moralische und soziale Werte, es geht um Handelsrechte, es geht um Gesetze und Normen und Transparenz– es geht um sehr viel!

Unsere Initiative kann nicht alle Probleme lösen, aber sie bietet die einzigartige Möglichkeit unsere Politik zu einem radikalen Wandel aufzufordern und dies mit unserer aktiven Einmischung. 

  icon Prospekt (362.29 kB)

 

Ergebnisse 37 - 45 von 85
News