17. April : internationaler Bauernkampftag

logo bauernkampftag

Origine de cette journée d’action : Le 17 avril 1996 au
Brésil, la police militaire a massacré des paysans et
paysannes membres du Mouvement des Travailleurs Ruraux
Sans Terre (MST). Ce jour-là, 1500 membres du MST ont
occupé et bloqué une autoroute pour exiger du gouvernement
la mise en oeuvre d’une réforme agraire. 155 policiers les ont
encerclés utilisant du gaz lacrymogène et tirant à balles
réelles. Bilan : 19 personnes tuées, trois personnes décédées
des suites de leurs blessures, et 69 autres blessées. Les
autorités de cet Etat – la police, l’armée et de puissants
propriétaires terriens – étaient impliquées dans la préparation
et l’exécution de ce massacre. Plus de quinze ans après,
aucun des responsables de ce massacre n’a été emprisonné
ou puni.

 icon 17. April 2013

siehe auch unter VéloKarawane

 

Soziale Folgen der Industrialisierung der Landwirtschaft

Ueber hundert Personen beteiligten sich am  Seminar „Die sozialen Folgen der Industrialisierung der Landwirtschaft" vom 7. Februar 2013 in Bern.  Landarbeiter_innen aus der Schweiz und Andalusien, Bäuerinnen und Bauern berichteten über ihre Lebens- und  Arbeitsbedingungen, die sich durch die Industrialisierung der Landwirtschaft ständig verschlechtern. Federico Pacheco von der Landarbeiter_innengewerkschaft SOC, informierte über den langen Kampf der Gewerkschaft für akzeptable Arbeitsbedingungen im Verpackungsbetrieb Biosol Portocarrero in Almeria (Andalusien), der auch schweizerische Grossverteiler mit horssaison Bio-Gemüse beliefert.  Fatou N'dir, eine ehemalige Angestellte in schweizerischen Verpackungsbetrieben berichtete über die unakzeptablen Bedingungen und dem Mobbing, das sie in der Schweiz durchstehen musste. Ein Landarbeiter machte ähnliche Aussagen über den Weinbau in der Schweiz. Dank aktiver Beteiligung konnten verschiedenste Aspekte der Folgen der Industrialisierung der Landwirtschaft in Andalusien und in der Schweiz verglichen werden. Mehrere Bäuer_innen kritisierten den Wachstumsdruck den die Landwirtschaftspolitik ihnen auferlegt. Eric Ramseyer, ein Bauer aus der Westschweiz, erzählte bildlich, wie die geforderte Vergrösserung des Betriebs ihn in eine Sackgasse geführt hatte.

Die Tagung ermöglichte das Aufstellen eines Forderungskatalogs, der sich an den Bundesrat und das Parlament richtet. Er wird in den nächsten Tagen den Landwirtschaftverbänden, den Gewerkschaften, den Konsument_innenorganisationen und politischen Verantwortlichen zugestellt.

Er fordert unter anderem, dass

  • die Gleichberechtigung und Mitbestimmung der Frauen in der Landwirtschaft auf allen Ebenen durchgesetzt werden muss.
  • in der Schweiz die Landwirtschaft unter das Arbeitsgesetz gestellt wird und ein bindender nationaler Normalarbeitsvertrag für die landwirtschaftlichen Angestellten mit Arbeitsbedingungen, die anderen Wirtschaftssektoren entsprechen, geschaffen wird.
  • die bäuerliche Landwirtschaft gestützt wird, indem Fair-Trade-Kriterien für die Produkte aus der bäuerlichen Landwirtschaft aufgestellt und umgesetzt werden.
  • soziale Minimalstandards für die Produktion landwirtschaftlicher Güter festgelegt werden.
  • bei offensichtlicher Missachtung sozialer Standards die Grossverteiler zur Verantwortung gezogen werden.

Die Tagung wurde von folgenden Organisationen getragen: Europäisches Bürger_innen Forum, Uniterre, Solifonds, Plattform für eine sozial nachhaltige Landwirtschaft, Kooperative Longo maï, l'autre syndicat, Bio Forum Schweiz, Unia und Sit.

 
dsc_0022_kopie.jpg






















Forderungen an den Bundesrat und an das Parlament : icon Forum 2013 Forderungskatalog

Verschiedene Presseartikel : icon événement syndical 13.02.2013

icon Work 15.02.2013 icon Nouvelliste icon Schweizer Bauer icon Die Grüne, Februar 2013

Statistik Landwirtschaft Schweiz 1990 bis 2011: icon Tagung Statistik icon Tagung Excel

 

Konferenzen 4., 5. und Forum 7. Februar 2013

Konferenz in Genf, 4. Februar, 20h, Maison des Associations, 15 rue des Savoises, salle Zazie Sadou

icon conférence 4 février        sur les conflits de travail Bio-Sol Portocarrero

Konferenz in Zürich am 5. Februar, 19h30, Unia, Volkshaus (2. Stock), Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich

icon Konferenz Zürich 5. Februar       Arbeitskonflikte Bio-Sol Portocarrero

mit :

  • Hafida Mounjid, Gewerkschaftsdelegierte SOC-SAT-Bio Sol
  • Mbarka El Goual, Verantwortliche Gewerkschafterin für Frauenprogramme SOC-SAT
  • Federico Pacheco, Gewerkschafter SOC-SAT, LandarbeiterInnengewerkschaft Andalusiens.

Forum : Die sozialen Folgen der Industrialisierung der Landwirtschaft. Betroffene aus Andalusien und der Schweiz berichten.  Bern am 7. Februar 2013 ! Melden sie sich an !

 icon Forum 2013

 

 

 

Ergebnisse 55 - 63 von 77
News